Viele neue Anbieter betreten den Markt. Doch zwischen „Regelwerk“ und einem echten Qualitätsstandard liegt mehr als ein Jahrzehnt Arbeit.
Der Markt für SAP-Risikoregelwerke ist in Bewegung. Wer heute in eine Ausschreibung schaut oder auf LinkedIn scrollt, begegnet einer wachsenden Zahl von Anbietern, die mehr oder weniger selbstbewusst Regelwerke für SAP-Berechtigungen und GRC-Prozesse anbieten. Grundsätzlich gut – denn es zeigt, wie kritisch das Thema SAP-Security in deutschen Unternehmen inzwischen wahrgenommen wird.
Aber was steckt wirklich dahinter – und worauf kommt es an, wenn der Druck von allen Seiten wächst?
Der Druck auf Unternehmen wächst dabei von mehreren Seiten gleichzeitig: Regulatorische Anforderungen nehmen zu, Audit-Anforderungen werden strenger, und die Haftungsrisiken auf Management-Ebene steigen. SAP-Sicherheit verschiebt sich damit zunehmend von einem technischen IT-Thema hin zu einem unternehmensweiten Risiko – das auf dem Tisch des CIO, CISO und CFO liegt.
Die entscheidende Frage lautet dabei nicht mehr, ob ein Unternehmen ein Regelwerk hat – sondern ob es dem Standard entspricht. Viele bestehende Lösungen weisen kritische Schwächen auf:
Das Ergebnis: Risiken bleiben unentdeckt oder werden falsch bewertet. Und das ist kein IT-Problem – das ist ein Unternehmensrisiko.
Drei Dinge müssen deshalb klar sein:
Ein SAP-Risikoregelwerk ist kein Produkt, das man in ein paar Monaten aus dem Boden stampft. Es ist das Ergebnis von Tausenden Stunden aus realen Prüfungsprojekten, intensiver Auseinandersetzung mit SAP-Systemarchitekturen und einer stetigen Arbeit an Regularik wie IDW PS 880 – und einem Team, das diese Erkenntnisse Jahr für Jahr in belastbares, systematisches Wissen überführt hat.
Bei IBS Schreiber haben wir dieses Wissen über mehr als 20 Jahre aufgebaut. Das Ergebnis: über 2.700 vordefinierte Risikoregelwerke, die auf Knopfdruck einsatzbereit sind – zertifiziert nach IDW PS 880 und halbjährlich aktualisiert. Kein anderer Anbieter im deutschsprachigen Markt kann auf eine vergleichbare institutionelle Grundlage verweisen.
Neue Marktteilnehmer versprechen oft ähnliche Ergebnisse – schlanker, günstiger, moderner. Das klingt verlockend. Doch in der Revision und im Compliance-Umfeld ist Verlockung ein schlechter Ratgeber.
Was in einem Jahresabschluss-Audit, einer NIS2-Prüfung oder einem internen Kontrollsystem (IKS) zählt, ist Belastbarkeit. Prüfregeln, die nicht funktional auf Transaktionsebene, Fiori-App-Ebene und Berechtigungsobjekt-Ebene greifen, erzeugen False Positives – und senken die Akzeptanz in den Fachbereichen bis auf null. Das haben wir in Projekten erlebt, wenn Unternehmen von solchen Lösungen zu uns gewechselt sind.
Das Regelwerk-Know-how von IBS Schreiber ist institutionell verankert. Es liegt nicht in einzelnen Köpfen, sondern in einem eingespielten Team, in unserer Software CheckAud® und der Easy Content Solution – und in einem kontinuierlichen Qualitätsprozess, der externe Zertifizierung einschließt.
Detailtiefe, die zählt: Unsere Regelwerke berücksichtigen nicht nur Berechtigungsobjekte, sondern alle relevanten Transaktionen, Fiori-Apps und Reports – systemspezifisch und customizing-genau. Das reduziert Fehlalarme und erhöht die Qualität jeder Prüfung.
Externe Zertifizierung nach IDW PS 880: Unsere Produkte sind durch Wirtschaftsprüfer nach diesem Standard zertifiziert. Das ist keine Selbstauskunft, das ist unabhängige Qualitätskontrolle.
SAP S/4HANA®-ready: Unsere Regelwerke passen sich automatisch an die SAP Simplification List und die Fiori Apps Library an. Migration bedeutet keinen Neustart – sondern Kontinuität.
Halbjährlicher Updateservice: SAP entwickelt sich ständig weiter. Unser Regelwerk auch – mit einem festen Rhythmus, der Aktualität garantiert.
Wenn du als CISO, Revisor oder IT-Verantwortlicher ein SAP-Risikoregelwerk bewertest, lohnt sich ein nüchterner Blick auf einige Kernfragen: Wie viele Prüfregeln stehen zur Verfügung – und auf welcher Grundlage wurden sie entwickelt? Gibt es eine externe Zertifizierung? Wie wird das Regelwerk bei SAP-Releases und neuen Technologien aktualisiert? Und: Wer steht dahinter – eine Einzelperson oder ein eingespieltes Team mit jahrzehntelanger Prüfungserfahrung?
Die Antworten auf diese Fragen sind entscheidend. Nicht für das nächste Quartal – sondern für die Verlässlichkeit deiner SAP-Security-Architektur über Jahre.
Wir beobachten den Markt, begrüßen den Wettbewerb – und bleiben gelassen. Denn eines lässt sich nicht beschleunigen: der Aufbau von Regelwerk-Know-how, das echten Prüfungsanforderungen standhält.
IBS Schreiber ist seit über 20 Jahren der Qualitätsstandard für SAP-Risikoregelwerke im deutschsprachigen Markt. Das ist kein Anspruch – das ist ein Ergebnis.
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